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Die Lieblingscocktails von Künstlern | GaGaGallery

Die Lieblingscocktails von Künstlern

Angeblich ist er auf ausdrücklichen Wunsch seines Namensgebers entstanden. Doch die Bar- und Kunstgeschichte sowie GaGaGallery kennt Kreationen, deren Herleitung sich noch viel spannender liest als die Erfindung der frisch-säuerlichen Daiquiri-Variante:

Bellini – ein wahrhaft geistiger Erguss
Jede/-r kennt die Kombination von trockenem Sekt, Champagner oder Prosecco mit dem Püree eines halben weißen Pfirsichs, der nach Geschmack noch etwas Zuckersirup beigefügt wird. Ein Cocktail dieser Art wurde in „Harry’s Bar“ am Venediger Markusplatz kreiert – und zwar vom Besitzer Giuseppe Cipriani höchstpersönlich.

Er hatte sein Etablissement am 31. März 1931 eröffnet und zählte schon bald die bekanntesten Künstler ihrer Zeit zu seinen Stammgästen. Neben dem bereits erwähnten Ernest Hemingway saßen auch Sinclair Lewis und Orson Welles regelmäßig am Tresen von „Harry’s Bar“. Welcher dieser Herren ausschlaggebend für den Pfirsich-Cocktail war, ist nicht überliefert.

Sicher ist nur, woher Guiseppe Cipriani die Inspiration für den Namen seiner Kreation nahm: Er bezeichnete ihn [strong]nach einem Gemälde des italienischen Malers Giovanni Bellini. Der darauf abgebildete Heilige trägt eine Toga, die den gleichen Farbton zeigt wie der fertige Drink. Cipriani fand das so faszinierend, dass er seinen Gästen das gerade erfundene Getränk als „Bellini“ kredenzte.

Absinth, die grüne Fee
Dabei ist es geblieben, denn der Cocktail avancierte in kürzester Zeit zum Lieblingsdrink von Partygängern und Nachtschwärmern. Cipriani hat den Ruhm seiner Schöpfung noch miterlebt und war anderen Erfindern damit weit überlegen – weil es nicht allen vergönnt war, am Siegeszug ihrer Kreation teilzuhaben. Der Schweizer Arzt Pierre Ordinaire etwa wollte eigentlich ein medizinisch wirksames Präparat etablieren; schuf aber eine der größten Drogen des 19. Jahrhunderts. Der von ihm lancierte Absinth war eine preiswerte Alternative zu Wein und wurde so zum Lieblingsgetränk armer Künstler*innen, das bis heute untrennbar mit ihren Werken verknüpft ist.

Picasso – bunt und unangepasst
Doch auch ohne jeglichen Bezug können Drinks mit Kunstschaffenden in Verbindung gebracht werden. Für den Cocktail „Picasso“ ist keine Linie zum Kubismus-Meister nachweisbar. Er hat diese Kreation weder entwickelt noch getrunken und ihr auch keine Namensrechte erteilt. Vielleicht existiert deshalb kein einheitliches Rezept für „Picassos“. Sie werden in Freetyle-Manier mal mit diesen, mal mit jeden Früchten gebaut und sind daher genauso farbenprächtig wie die Werke ihres Namenspaten. Möglich, dass genau darin die Gemeinsamkeit liegt.

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